Auf der Ponale hoch über dem Gardasee

Unser Oktoberurlaub im Nachtdienstfrei führte uns an den Gardasee. Dort sollte noch warmes, trockenes Klima zu finden sein, während in Deutschland das triste Herbstwetter regierte.

So wurde schon am Vortag unsere treue Liesl, das Wohnmobil, mit unserem ganzen Graffl vollgeladen. Schließlich sollte es Samstag morgen, nach getaner Arbeit, gleich gen Süden gehen. Zum Glück fuhr Stefan den Grossteil der Strecke, denn ich hatte die ganze Nacht mehr oder minder non-stop gearbeitet und war dementsprechend übernächtigt. Nach  verhältnismäßig wenig Stau und einem kurzen Abstecher ins Stubaital zum Kaiserschmarrenfest erreichten wir Samstag Abend den Gardasee. In Riva del Garda kamen wir noch spontan im Camping Bavaria, direkt an der Uferpromenade, unter. Aufgrund des anstehenden Brückentages waren die Campingplätze dementsprechend voll. Der Sonntag erwies sich als regnerisch und kühl. War ja nicht so schlimm, denn so konnte Stefan sich noch etwas von seiner Erkältung erholen.

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Montag Morgen weckte uns strahlender Sonnenschein indem er uns an den Nasen kitzelte. Doch bevor wir aufbrechen konnten, lüfteten wir erstmal ausgiebig Sugar, unseren Wauzi, aus. Die alte Dame war nach der großen Runde und dem wohlverdienten Futter so müde, dass wir getrost Richtung Schmugglerweg aufbrechen konnten. Mit dem E-MTB verließen Riva del Garda auf der Strada Statale Gardesana Occidentale und folgten dieser bis kurz vor dem erstem Tunnel. Hier bogen  wir nach rechts ab und begannen über den gemeinsamen Wander- und Radweg, auch bekannt unter „Ponale“,  Richtung Pregasina zu strampeln. Bald ließen wir den asphaltierten Weg hinter uns und radelten auf einem Schotterweg stetig bergauf. Links fiel der mit einem Mäuerchen begrenzte Weg steil gen Gardasee und Bundesstraße ab, rechts grinsten uns fröhlich Felswände an. Der Ausblick auf den See war grandios. Mehrere kurze Tunnel unterbrachen die Ausblick. Im Dunkeln waren wieder asphaltierte Stück zu finden.

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Nach einer knappen halben Stunde erreichten wir eine durchgehend asphaltierte Straße. Hier markierte die Bar Ponale Alto das Ende der Strecke. Man konnte sich nun entscheiden entweder ein ein Päuschen ein zu legen, rechts Richtung Valle di Ledro oder links gen Pregasina zu radeln.

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Für uns war die letztere Option klar, denn wir wollten an diesem Tag noch den Sentiero Contrabbandieri Massimo Torti gehen. Doch dazu im nächsten Beitrag mehr 🙂

Der Rückweg würde dem Hinweg entsprechen.

Fazit zur E-MTB-Tour auf der Ponale:

Mit dem E-MTB leichte und entspannte Tour hoch über dem Gardasee. Die Ponale bietet einen grandiosen Ausblick. Es handelt sich im einem kombinierten Rad- und Wanderweg, wie häufig in dieser Region, deswegen ist auf Wanderer entsprechende Rücksicht zu nehmen. Kurz nach der Abzweigung von der Hauptstraße endetet die durchgehende Asphaltierung und geht über in einen teils sehr unebenen Schotterweg. Für Hunde geeignet, für Kinderwagen dagegen nicht. Dank motorischer Unterstützung erwies sich die Ponale auch erkältungstauglich.

Daten & Fakten: 

  • Strecke: ca. 7,5 km
  • Dauer: 00:35 h
  • Höhenmeter: 164 m
  • GPS-Track: Bergfex

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Steffi sagt:

    Die Bilder sind wunderschön! Der Gardasee ist einfach was ganz besonderes 🙂 Liebe Grüße, Steffi

    Gefällt mir

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