Wandern in der Heimat – der archäologische Wanderweg & der Glatzenstein (572m)

am

Der März war ja dieses Jahr schon Frühling, aber die zwei darauffolgenden Monate ließen ja zu wünschen übrig. Zum Glück hatten wir damals fast jeden Sonnentag effektiv nutzen können.

So wollten wir auch Mitte März an einem sonnigen Sonntag in der Fränkischen wandern gehen. Diesmal viel die Wahl auf dem archäologischen Wanderweg bei Speikern im Nürnberger Land.

AW120025

Sonntag Mittag parkten wir unsere fahrbaren Untersätze also am Wanderparkplatz bei Speikern. Direkt vor Ort trafen wir auf die erste Infotafel, welche uns über dem Wanderweg und die einzelnen Stationen informierte. Der Wegmarkierung mit „Speikerner Reiterlein“ folgend, liefen wir in den Wald. Sugar war auch mit von der Partie und freute sich tierisch auf diesen herrlich sonnigen Frühsommertag.

Keltische Hügelgräber 

Schon nach einigen hundert Metern führte uns der Weg in dem Wald und als bald trafen wir auf die erste Station im Schallerholz. Dort bestaunten wir dir Reste eines Grabhügelfeldes aus der Hallstattzeit.

AW120013
Ein Grabhügel aus der Hallstadtzeit
Daraufhin verließen wir kurz den Wald und trafen auf für Rekonstruktion eine Hügelgrabs nach archäoligischem Fund aus der Region.

Zurück in und durch den Wald machten wir nach einiger Zeit einen Abstecher an einer Kreuzung zur „Hinteren Öd“. Der circa 1000 Jahre alte Festungswall ist nur zum Teil als bandförmige Aufschüttung mitten im Wald zu erkennen.

AW120024
Reste des Festungswalls
Danach ging es wieder zurück zur Kreuzung. Der Weg führte in für entgegen gesetzte Richtung. Irgendwann treffen wir auf eine geteerte Straße, welche uns an einer geologischen Infotafel zur Bodenschichtung vorbeiführte.

Schließlich gelangten wir über einen kleinen Weg auf eine „Hochebene“. Trotz des strahlenden Sonnenscheins pfiff uns hier ein ziemlich kalter Wind um die Ohren. Brrrr…. Beeindruckend waren die riesigen verwelkten Sonnenblumenfelder.

AW120041

Der Glatzenstein

Weiter ging es Richtung Glatzenstein. Hier herrschte an diesem sonnigen Sonntag ziemlich Trubel, denn es gibt dort auch direkt einen Parkplatz, sodass man nur wenige Schritte bis zum Gipfel zurücklegen muss. Lauter Sonntagsausflügler…  wir schafften es dennoch eine Bank auf der Aussichtsplattform zu ergattern und die Nase von der Sonne kitzeln zu lassen.

Foto-12.03

Die Höhle am Glatzenstein gehört auch zu dem archäologischen Highlights, denn sie ist ein Überbleibsel vom Jurameer. Das mehr erstreckte sich damals über große Teile Frankens und ihm verdanken wir auch die Menge an (Sport-)Kletterfelsen.

 

AW120044
Einer der Sportkletterfelsen am Glatzenstein.

Schließlich folgten wir der Zufahrtsstraße zum „Gipfelparkplatz“ bergab bis nach Weißenbach. Weiter durch Kersbach liefen wir schließlich wieder ein Stükchen durch den Wald bevor wir schlussendlich zurück zu unserem Wanderparkplatz gelangten.

AW120059

Fazit unserer archäologischen Wanderung: 

Schöne Halbtagswanderung mit süßem archäologischen Highlights. Der Blick vom Glatzenstein ist umwerfend, aber leider sehr überlaufen. Für Hunde gut geeignet, aber für Kinderwagen wegen einiger Trampelpfadabschnitte eher ungeeignet.

Daten & Fakten:

  • Strecke: 9,79 Kilometer
  • Dauer: circa 3 Stunden
  • Höhenmeter: Aufstieg 270 m, Abstieg 255m
  • GPS-Track: Bergfex

Hier noch einige Impressionen in unserer Bildergalerie:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s