Wandern in der Heimat – Ruine Bärnfels

Und wieder stand ein Wochenende an, dass wegen unserem Schichtdiensten „nur“ zum Wandern in der Heimat geeignet war. Für diesen Sonntag entschieden wir uns mit Freunden bei Obertrubach im Landkreis Bayreuth die Ruine Bärnfels zu besuchen.

Erstmal mussten allerdings Sugar und die Freunde, welche ca. 5 Kilometer von Obertrubach entfernt wohnen, eingepackt werden. Die Wetterprognose war -gelinde ausgedrückt- bescheiden und so mussten auch noch Hardshellklamotten für Mensch und Tier mit. Obwohl es bei den Freunden in Bächen goss, war es dann auf dem Wanderparkplatz bei Obertrubach doch trocken. Schon auf den wenigen Kilometern dorthin ebbte der Regen rasch ab. Vom Wanderparkplatz des therapeutischen Wanderwegs geht es einige hundert Meter entlang des Weges mit der Markierung „rotes Herz“ bis wir Richtung Bärnfels/Obertrubach ins Gründleinstal gelangten. Hier führte uns der Weg durch das idyllische Wiesental, welches auf beiden Seiten von Bäumen in den schönsten Herbstfarben gesäumt wurde. Wir verließen kurz vor Obertrubach das Tal in den Wald, wo wir das Sportklettergebiet „Steinstube“ passierten, welches an diesem nass-kalten Tag verlassen vor uns lag. Wir kletterten dort auch schon im vergangenen Sommer, denn es bietet neben schönen Anfänger- und Genusskletterouten auch einige schwere Routen ab dem 8. Grad (UIAA) aufwärts, zum Teil mit knackigen Überhang.

Vom Wald gelangten wir direkt nach Bärnfels und mussten dort einige Meter der Dorfstraße folgen bevor wir hinter dem Gasthaus „Drei Linden“ auf den Aufgang zur Burgruine Bärnfels trafen. Über Holztreppen passierten wir Schweine- und Gansgehege bis wir in der ehemaligen Wallanlage angelangten. Die Schweinchen hatten es Sugar besonders angetan und wurden mit so regen Interesse betrachtet, dass man sie fast weiterschieben musste.

Von der alten Wallanlage bot sich ein herrlicher Ausblick über Bärnfels und das angrenzende Trubachtal. Eine Holzstiege führte von dort in den Ruinen des ehemaligen Hauptgemäuers nach oben, wo man zum Felstürmchen gelangte. Auf dessen Gipfel kann man in unschwieriger unversicherter Kletterei um 2. Schwierigkeitsgrad (UIAA) gelangen.

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Den Wegmarkierungen folgten wir nun aus Bärnfels hinaus und gelangten über Felder wieder in dem Wald. Eigentlich wollten wir noch die Burgruine Leienfels besuchen, verfehlten aber irgendwo im Wald die richtige Markierung und bogen dadurch unbewusst wieder Richtung Parkplatz ab. Als wir unseren Fehler entdeckten waren wir nur noch 15 Minuten vom Auto entfernt, sodass wir uns entschlossen nicht mehr zurück zu gehen sondern die Wanderung nun zu beenden. Am Auto hieß es erstmal Sugar antrocknen bevor wir noch nach Stierberg fuhren um den Abend gemütlich bei Schnitzel und alkoholfreien Weizen im Dorfgasthof ausklingen zu lassen.

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Fazit zur Wanderung zur Ruine Bärnfels:

Technisch einfache Nachmittagswanderung in der fränkischen Schweiz bei Obertrubach. Aufgrund des Mischwaldes boten die Bäume wunderschöne Herbstfarbe. Wenn der Boden nicht aufgeweicht ist, könnte man die Wanderung auch gut mit dem entsprechenden Kinderwagen machen. Die Treppen an der Ruine Bärnfels können auch umgangen werden. Für Kinder und Hunde ist Wanderung gut geeignet. Es liegen auch genügend Gasthäuser zur Einkehr am Weg.

Daten & Fakten:

  • Strecke: 10,9 km
  • Dauer: 2:02 Stunden
  • Höhenmeter: 186 m Aufstieg, 186 m Absieg
  • GPS-Track: Bergfex

Hier noch einige Impressionen in unserer Bildergalerie:

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