(Winter-)Wandern in der Heimat – das Walberla 

Es ist eines der Wahrzeichen der fränkischen Schweiz und wahrscheinlich auch einer der häufigst bestiegenen Berge der Region. Der Hausberge der Metropolregion so zusagen… jeder Franke kennt ihn und war mindestens einmal im Leben dort, und wenn es nur zum alljährlichen Fest im Mai ist.

Die Rede ist vom Walberla, ein Tafelberg bei Kirchehrebach, der eigentlich „Ehrenbürger“heißt und aus den Gipfeln Walberla (512m) und Rodenstein (532m) besteht. Neben der schönen Landschaft bietet das Walberla auch einen historischen Hintergrund, denn es sind dort noch Überreste einer sehr großen Keltensiedlung zu finden. Der Berg bietet nicht nur Wanderern viele Möglichkeiten, auch bei Gleitschirmfliegern und Kletterern ist er sehr beliebt.

 

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Durch die Obstplantagen.

Wir starteten unsere Tour an einem der letzten Schneetage in Franken am Parkplatz beim Lindenkeller, am Fuße des Tafelberges. Natürlich war auch Sugar wieder mit von der Partie und freute sich wie ein Schnitzel über den Schnee, denn bei uns in der Kleeblattstadt war schon seit einigen Tagen keiner mehr zu finden. Wir folgten dem unzähligen Wegen durch die Obstplantagen, immer Richtung Gipfelplateau. Nach kurzer Zeit traffen wir auf die ersten Informationstafeln, welche auf die geologischen und pflanzlichen Besonderheiten der Region hinweisen.  Nach circa 25 Minuten erreichten wir die kleine Kapelle am Plateau. Am höchsten Punkt des kapellenseitigen Teils des Tafelbergs stellt das Walberla mit seinem Aussichtspunkt dar. Hier durften einen herrlichen Ausblick bei Kaiserwetter genießen. An diesem Tat waren allerdings keine Gleitschirmflieger unterwegs – schade…

 

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Das Walberla mit Kapelle.

Als bald durchquerten wir die Senke des Plateaus um auf der gegenüberliegenden Seite zum Rodenstein aufzusteigen. Dort gab es das obligatorische Gipfelfotos bevor wir unseren Abstieg begannen.

 

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Der Rodenstein.

Nun waren wir auf der anderen Seite des Walberlas angelangt und mussten ja irgendwie wieder zurückkommen. Man kann entweder auf dem baumfreien bundesstrassenseitigen Weg zurückgehen oder man wählt die Alternative durch den Wald. Beide Wege sind durch für Wandermarkierung mit der Krone im weißen Kreis auf rotem Grund gekennzeichnet. Wir entschieden uns für den Waldweg, welcher uns durch den winterlich brachen Wald entlang der Bergrückseite zurück zum Weg am den Obstplantagen brachte. Von hier aus war es nur noch Katzensprung zurück zum Parkplatz.

 

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Blick aufs Walberla vom Rodenstein aus.

Fazit zur Walberla-Wanderung:

Schöne Wanderung mit vielen Variantionsmöglichkeiten ums und aufs Walberla, sodass unterschiedlich lange Touren zu Stande kommen können. Der Ausblick ist einfach phänomenal. Im Sommer lädt der Lindenkeller noch zum Verweilen nach der Tour ein. Für Hunde super geeignet.

Daten & Fakten:

  • Strecke: 7,62km
  • Dauer: 2:18h
  • Höhenmeter: 376m Aufstieg und 376m Abstieg.

Hier noch einige Impressionen in unserer Bildergalerie:

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. 3. Foto sogar mit Gipfelkreuz ! Das gefällt mir wirklich sehr gut ! Das könnte ihr in eure Sammlung der Gipfelkreuze einfügen wenn auch keinen Alpinen Charakter ! Manni

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    1. miiiep sagt:

      Dankeschön!
      Alpin ist nur 2-Seillängen-Sportkletterroute am Rodenstein. Die Aussicht ist der Hit, wenn auch nicht alpin 😁

      Gefällt 1 Person

  2. Daniel sagt:

    Sehr schöne Bilder. Icahn finde dass das Walberla im Winter am schönsten erscheint. Wenn alles mit Schnee gezuckert ist, wirkt es einfach phänomenal. Vielen Dank, dass Ihr auch kleine Touren „von nebenan“ zeigt. Genau das sind doch die Touren, die viele von uns gehen. Auch wenn die großen Abenteuer so verlockend sind, gibt es doch häufig diese kleinen Touren.
    Super Job, ,acht weiter so 👍

    Gruß Daniel

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    1. miiiep sagt:

      Danke schön. Über solch einen Kommentar freuen wir uns besonders. Wir versuchen einfach auch eine gute Mischung zu machen. Denn nicht jeder kann oder will 3000er (oder noch höher) besteigen.

      Das Walberla ist auch eine meiner Lieblingswanderungen in der Gegend, schon unzählige mal gemacht, zu jeder Jahreszeit und zu jedem Wetter, mit und ohne Brauereien 😊

      Im Zukunft wird es auch noch mehr in der Rubrik „wandern in der Heimat“ geben. Die fränkische Schweiz ist ja auch ein super Wandergebiet

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