Wandern in der Heimat – Zuckerhut

Dem Wetter geschuldet, waren wir im Februar mal wieder in unserer fränkischen Heimat unterwegs. Die für diese Jahreszeit milden Temperaturen zogen uns und unseren Vierbeiner nach draußen. Da es zum Klettern zu nass war, blieb uns nur eine Wanderung übrig. Unser Weg sollte uns nach dem Start in Muggendorf erstmal auf die Burgruine Neideck führen, ehe wir unser Tageszieles den Fränkischen Zuckerhut erreichen sollten. Auf dem Rückweg war noch ein Abstecher zum sagenumwobenen Druidenhain eingeplant.

 

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Ruine Neideck

 

Wegbeschreibung:

Auf dem großen Parkplatz am Ortseingang von Muggendorf stellten wir unser motorisiertes Gefährt ab. Schnell die Wanderschuhe und die Softshelljacken angezogen, den Hund mit Geschirr und Leine ausgestattet, starteten wir bei trockenem, aber grauen Himmel Richtung Streitberg.

Zuerst folgten wir vom Parkplatz aus einem kleinen Weg entlang der Wiesent und den historischen Gleisen der Wiesental Eisenbahn, auf welchen nur noch an Sonn- und Feiertagen die alten Dampfloks durch das Tal rattern. Wir blieben bis zur ersten kleinen Querstraße auf diesem Weg, bogen dann links auf diese Querstraße ab und überquerten die Bahnstrecke. Auf der anderen Seite ging es dann erstmal stetig bergauf in Richtung Ruine, welche wir nach kurzer Zeit erreichten. Ein Rundgang durch die Reste der Burg und einen Blick von der Aussichtsplattform ließen wir uns natürlich nicht entgehen.

Sobald alles abgelichtet war, verließen wir die Burg wieder und setzten unseren Weg fort. Zunächst ging es durch den Wald, danach über Feld- und Wiesenwege nach Wartleiten und anschließend weiter über die Felder nach Birkenreuth. Im Ortskern fanden wir dann die Abzweigung zum Zuckerhut, und der Weg führte uns wieder aus dem Ort. Nach einer weiteren Waldpassage mit kurzer Steigung erblickten wir schon das Gipfelkreuz des Zuckerhutes (515m). Leider war die Aussicht über das Wiesental inzwischen sehr trüb geworden, und der angekündigte Regen ließ sich schon erahnen.

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Nach einer sehr kurzen Rast am Gipfel setzten wir unseren Weg zum dritten geplanten Ziel unserer Wanderung fort. Zunächst mussten wir nach Birkenreuth zurück. Unterwegs wurden die Birkenreuther Kletterwände von uns noch inspiziert, mit dem Ergebnis, dass diese Mal einen Besuch wert sind. Wieder im Ortskern angelangt, folgten wir einem weiteren Wanderweg südlich bis zu den letzten Häusern und dann nach links über einen Feldweg nach Wohlmannsgesees. Über weite Wiesen erreichten wir das nächste Waldstück. Kurz vor der Ortschaft verließen wir dann den Wanderweg auf einen etwas kleineren, wanderten noch etwas am Waldrand entlang. Schließlich erreichten wir die letzte Beschilderung zum Druidenhain, und ein paar Schritte weiter standen wir auch schon mitten in diesem faszinierenden, mit Moos überzogenen Felslabyrinth, welches ein freigewittertes Karsthöhlensystem ist.

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Nach ausgiebigem Bestaunen der Felsklötze setzten wir unseren Rundweg fort. Entlang des Waldrandes zurück auf dem Wanderweg, bogen wir auf diesem Richtung Trainmeusel ab. Bald waren die ersten Beschilderungen Richtung Muggendorf in Sicht. Über den Adolf-Wunder-Steig – zwei treppenartige, kurze Steige – verloren wir schnell an Höhe. Zurück im Wiesenttal, mussten wir nur noch den Wanderweg entlang der Bundesstraße nach Muggendorf und zu unserem Ausgangspunkt folgen.

 

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Adolf-Wunder-Steig

 

Fazit:

Eine schöne Rundwanderung oberhalb des Wiesenttals mit drei Sehenswürdigkeiten, die man auf jeden Fall mal gesehen haben sollte. Durch die einfachen Wanderwege auch eine gute Alternative für schlechteres Wetter.

Daten & Fakten:

Strecke: ca. 17 km

Höhenmeter: 440m Anstieg, 435m Abstieg

Dauer: 4:17 Stunden

GPS-Track: auf Bergfex

 

Impressionen:

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