Skitour über den Ochsenkopf (Fichtelgebirge)

Der Wintereinbruch im Januar 2017 hat uns endlich den ersehnten Schnee gebracht, und so konnten wir Montag Vormittag nach unseren Diensten zu einer Skitour in der Heimat aufbrechen.Schnell wurde die bereitgelegte Ausrüstung im Kofferraum verstaut und schon waren wir auf der Autobahn in Richtung Fichtelgebirge. Nach 1,5 Stunden erreichten wir den Parkplatz der Talstation in Bischofsgrün an der Nordseite des Ochsenkopf.

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Wir starteten unsere Tour die ersten Meter entlang der Skipiste, vorbei an der Sommerrodelbahn und Bogen bei der ersten Möglichkeit in den tief winterlich verschneiten Wald ab. Hier fanden wir bereits deutliche Aufstiegsspuren einiger Vorgänger, welchen wir nur noch folgen mussten. Über kleine Waldwege erreicht man schließlich die untere Ringloipe. Anschließend geht es entlang der Verbindungsloipe zur oberen Ringloipe leicht Bergauf. Der letzte Anstieg führte dann wieder auf einem etwas breiterem Waldweg nach oben. Kurz vor Ende unseres ersten  Aufstieges, sind wir in Richtung Schneeloch abgezweigt, ein kleiner, etwas steilerer Umweg durch eine faszinierende Felslandschaft – mit Tourenski etwas umständlich über die Steinbrocken zu gelangen.

 

Nach dem Schneeloch quert man dem Weg entlang Richtung Skipiste. Hier haben wir abgefellt und uns für die Südabfahrt fertig gemacht. Uns erwartete eine herrliche und gut präparierte Piste zur südseitigen Talstation der Ochsenkopf-Seilschwebebahnen. Unten angekommen, machte sich langsam die bevorstehende Dämmerung bemerkbar. Wir ließen also keine Zeit verstreichen, zogen die Felle wieder auf unsere Tourenski und begannen mit dem südseitigen Aufstieg des Ochsenkopfes. Auch hier waren die Aufstiegsspuren unserer Vorgänger wieder deutlich zu erkennen, und wir konnten ohne große Wegsuche rasch vorankommen. Im unteren Teil geht es erstmal mäßig bergauf durch den winterliche Waldlandschaft unterhalb des Hochseilgartens. Im mittleren Abschnitt wurde es dann etwas steiler, vorbei an ein paar schönen Felsblöcken, bis wir schließlich auf die Zufahrtsstraße des Funkturms und des Gipfelrestaurants trafen. Entlang dieser Straße folgten wir der Loipe bis zum Asenturm. Leider hatte das Restaurant schon für eine kleine Stärkung geschlossen. Ein zweites Mal verstauten wird unsere Felle im Rucksack. Wir schoben den kleinen Weg vor Richtung Nordabfahrt. Im Schutze der Dunkelheit fuhren wir zurück zum Parkplatz und auch diese Piste war bestens präpariert. Gleichzeitig kamen uns ein Paar Tourengeher mit Stirnlampen am Pistenrand entgegen. Die Ausrüstung war schnell im Kofferraum verstaut und wir traten die Heimfahrt an.

Unser Fazit:

Für uns Franken und Nordbayern ist die Skitour auf den Ochsenkopf eine schöne Gelegenheit auch mal kurzfristig oder nach Feierabend noch mal die Skier anzuschnallen. Die Tour kann nicht mit großen Schwierigkeiten oder Höhenmeter glänzen, ist dafür aber schnell erreichbar, und bei solch winterlichen Verhältnissen ein optischer Genuss für Wintersportler.

 

Daten und Impressionen:

– Höhenmeter: 593

– Kilometer: 10,3 

– Dauer: 2:40 Stunden 

GPS-Track zur Tour auf Bergfex.

Video zu unserer Tour auf unserem YouTube-Kanal.

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Tom sagt:

    Nordseitig sinds 370 Hm. Wenn man dreimal raufgeht kommt man so schön über 1000 Hm und kann dann oben einkehren. Waren vorgestern zum Skitourenstammtisch am Abend. Das Bergwirtshaus war rammelvoll (hat Mittwoch bis 22 Uhr offen).

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