Rund um die 3 Zinnen

Um nach 2 Wochen Inselaufenthalt auf Korsika die lange Heimreise etwas angenehmer zu gestalten, planten wir noch ein paar Tage in unseren geliebten Alpen zu verbringen. Unser Weg führte uns zuerst in die Dolomiten – genauer gesagt zu den weltberühmten 3 Zinnen. Da wir durch die Fährzeiten erst mitten in der Nacht ankamen, übernachteten wir am Stellplatz nahe des Lago di Misurina. Am nächsten Morgen berappten wir dann 40€ für die Mautstraße und konnten kurze Zeit später vom Parkplatz des Refugio Auronzo fast noch den Sonnenaufgang bestaunen.

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Die Südwände der Drei Zinnen.

Während sich der Parkplatz um das Refugio immer weiter füllte, packten wir unsere sieben Sachen für unser erstes Tagesziel – nach der doch langen Fähr- und Autobahnfahrt wollte unser Vierbeiner bespaßt und ausgepowert werden. Auf dem Plan stand die Umrundung der 3 Zinnen. So zogen wir zwar zeitig, aber trotzdem schon mit vielen anderen Wanderern, los Richtung Wanderweg.

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Unterhalb des Paternkofel führt der Weg vom Paternsattel in die Senke.

Vom Parkplatz geht es auf einem breiten Schotterweg vorbei am Refugio Auronzo, entlang der Rückseite der Zinnen. Nach etwa 20 Minuten erreichten wir die Cappella Degli Alpini, und kurz darauf die Lavaredo Hütte, auf deren Terrasse die ersten Gäste schon die Sonnenstrahlen genossen. Wir folgten den Weg an der Hütte vorbei, welcher zum Paternsattel aufsteigt. Hier wurden wir erstmal von einem Security ausgebremst. Ein italienisches Film-Team war hier eifrig mit Dreharbeiten beschäftigt. Nach kurzem Warten konnten wir den Paternsattel überqueren. Leicht bergab geht es jetzt weiter Richtung 3-Zinnen-Hütte. Nun zeigte sich uns endlich das typische Antlitz der 3 Zinnen, deren Nordwände gewaltig mit über den Tälern thronten. Ein wirklich unglaublicher Anblick.

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Paternkofel (links) und die Nordwände der Drei Zinnen (Mitte).

Wir passierten den Fuß des Paternkofel, auf dessen gegenüberliegenden Seite der Weg dann wieder etwas ansteigt. Nach gemütlichen 1,5 Stunden konnten wir dann das beeindruckende Panorama über die 3 Zinnen in herrlichem Sonnenschein von der 3-Zinnen-Hütte genießen. Diese hatte schon geschlossen, nachdem es ja schon Ende September/Anfang Oktober war.

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Links: Die Drei Zinnen.

Um die Umrundung perfekt zu machen, folgten wir dem Wanderweg Richtung Langalm. Etwas bergab – etwas bergauf, aber nie wirklich schwer. Das Wahrzeichen der Region hat man nahezu immer im Blick, aber auch das restliche Panorama ist einzigartig. So steht man nach gut 3 Stunden gemütlicher Gehzeit, knapp 9 Kilometer und 400 Höhenmetern wieder an seinem Fahrzeug, um die ganzen Eindrücke zu verdauen.

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Die Nordwände der Drei Zinnen.

Fazit der Drei Zinnen Umrundung:

Leichte, aber sehr schöne Wanderung auf breiten Schotterwegen. Leider hatte bei uns im Oktober die 3-Zinnen-Hütte sowie die Langalm bereits geschlossen. Trotzdem ist diese Gegend ein absolutes MUST-HAVE.

Hier noch viele weitere Impressionen in unserer Bildergalerie:

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