Eisiger Nebel am Zehnerkar

Im Wellnessbereich nahezu Regeneriert startete unser zweiter Tourentag in Obertauern wieder beim reichhaltigen Frühstücksbuffet unseres Hotels. Wieder mussten wir bei der Tourenplanung feststellen, dass sich die Spitzen der umliegenden Felsmassive weiterhin im dichtem Nebel vor uns versteckten. Die Wetteraussichten für diesen Tag prognostizierten zwar hin und wieder Auflockerungen in der grauen Wolkendecke, zeigte aber sogleich wesentlich kältere Temperaturen von -10°C. Eine passende Tour konnten wir trotzdem ausmachen, räumten nach dem Frühstück unser Hotelzimmer und stellten unser Auto auf dem P5 der Gamsleitenbahn I ab.

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Am Parkplatz wurde das Tourenoutfit kurzerhand gegen die Hardshellkombi getauscht – frostig, windig und an jeder Ecke lief eine Schneekanone – die beste Entscheidung des Tages übrigens. Gut gerüstet konnten wir so in Richtung unseres Tagesziels aufbrechen – der Zehnerkarspitze über das Gamsspitzl. Wir folgten zunächst der blauen Piste 14a in Richtung Zehnerkarbahn, die ein paar Meter oberhalb der Talstation der Gamsleitenbahn nach rechts abzweigt. Mit mäßiger Steigung erreicht man nach etwa einer halben Stunde die blaue Piste 1a. Der Schneebelag wechselte des öfteren zwischen frisch aufgebrachten Kunstschnee, vom Wind freigelassenen Eisfeldern und überfroren Kunstschneehügeln der Vortage, was selbst den Aufstieg der „leichten“ Piste anspruchsvoll gestaltete.

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Auf Höhe der „Mittelstation“ der Zehnerkarbahn wurde die Sicht zunehmend schlechter und die Luft noch kälter und eisiger. Hier ahnten wir schon, dass uns auch heute wieder kein Gipfelerfolg als Belohnung erwarten würde. Mittlerweile waren auch kaum noch Skifahrer auf den Pisten unterwegs, lediglich ein paar Pistenarbeiter flitzten mit ihren Ski-Doos von Schneekanone zu Schneekanone und bewunderten unseren Skitourenhund, während sie die Schneemaschinen in betrieb nahmen. Am Ende der Piste 1a erreichten  wir schließlich die Bergstation der Seilbahn, in dessen Schutz wir die Felle einpacken und uns für die Abfahrt vorbereiteten – Die nahegelegene Gamsmilchbar hatte in der Vorsaison noch geschlossen, ein Weiterweg zum Gipfel war nicht zu erahnen und bei den Verhältnissen auch nicht machbar gewesen.

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Es folgte eine herrliche Abfahrt über die gleiche Piste zurück zum Parkplatz und unsere Sugar war wieder voll in Ihrem Element. Nach 2,5 Stunde, 5 km und 520hm und  konnten wir unser Equipment wieder im Auto verstauen und uns bei einer heißen Suppe aufwärmen.

Ein kurzes Video zur Tour findet ihr auf unserem YouTube Kanal

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