Zum Croix de Leccia im Bavella 

Der vorletzte Abschnitt des GR20 war bewältigt, aber der Tag noch relativ jung. Obwohl der Himmel mittlerweile bewölkt war und es immer wieder leichten Nieselregen gab, waren wir noch voll motiviert. Unser Hund war zwar auch noch motiviert, hatte sich auf dem GR20 zwei Pfoten verletzt und geblutet, deswegen musste die alte Dame sich nun im Wohnmobil erholen.

 

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Blick tief ins Bavella.

 

Wir dagegen machten uns auf den Weg die Tour „Croix de Leccia“ mit den grünen Wegmarkierungen zu begehen, da wir unseren Hundi nicht zu lange allein lassen wollten. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite begann der Weg an der Madonnenstatue Notre-Dame-des-Neiges, welche den höchsten Punkt des Bavella-Passes (1218 MüM) markiert. Grüne Wegmarkierungen sind natürlich nicht sehr geschickt in der dortigen Umgebung und so mussten wir erstmal etwas suchen bis wir die erste Markierung fanden. Aber es ging sowieso das erste Stück des Weges auf der Alpinvariante des GR20 (schwarz-gelbe Markierung) erstmal felsig bergauf. Es bot sich eine schöne Aussicht in das Col de Bavella und man konnte die Bavella-Türme schon besser aus der Nähe betrachten. Ein- oder zweimal musste man beim Aufsteigen die Hände zu Hilfe nehmen. Der immer wieder leicht einsetzende Nieselregen und der Wind machten es insgesamt etwas unangenehm. Bevor der GR20 durch eine Scharte an den Türmen verlief, zweigte die grüne Wegmarkierung nach rechts weiter bergauf ab. Nun wurde es mehr grasig als felsig bis wir eine Hochebene erreichten. Ab hier markierten zusätzlich Steinmännchen den Weg, denn – wie schon gesagt – grüne Markierungen in braun-grüner Umgebung sind jetzt nicht so leicht auf Anhieb zu erkennen. Der Weg führte uns zu einigen Felsen, welche die Ebene überragten. Dort erhob sich auf dem höchsten Fels ein niedliches kleines Gipfelkreuz neben einer grünen Wegmarkierung. Somit hieß es im 1. Schwierigkeitsgrad (UIAA) klettern und flux den „Gipfel“ erklimmen. Und… kein Gipfelbuch 😦

 

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Das ca. 1 Meter hohe Gipfelkreuz.

 

Die Markierungen führten uns wieder von den Felsen herunter und auf der gegenüberliegenden Seite der Hochebene verlief der Weg durch viel Schotter und Gras wieder bergab Richtung Parkplatz. Wir passierten einige Sportkletterfelsen, in dem hin und wieder ein Seil hin. Die Routen waren sehr gut mit Bohrhaken abgesichert und machten insgesamt einen guten Eindruck wegen des interessanten Felsens. Allerdings war der Fels mal wieder nass. Schließlich erreichten wir durch ein kleines Wäldchen unseren Ausgangspunkt an der Madonnenstatue und es ging zurück ins Wohnmobil, wo wir schon sehnsüchtig von unserem Hundi erwartet wurden.

Fazit zur Tour „Croix de Leccia“:

Schnelle Tour über einen Teil der Alpinvariante des GR20 mit kurzer Klettereinlage und einem „Gipfelkreuz“. Schöner Steig in interessanten Gelände mit toller Aussicht. Die Gehzeit ist mit 1,5 Stunden leider etwas kurz. Man bewältigt auf ca.  1,5 Kilometer 183 Höhenmeter. Für kletterbegeisterte Hunde und ältere Kinder gut geeignet.

GPS-Track zur Tour auf outdooractive.com und Bergfex.de

Hier noch einige Bilder in der Galerie:

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