Skitouren in Hochfügen

Die erste Kälteperiode, der erste Schnee und schon wird man als begeisterter Skitourengeher nervös und fängt an die ersten Touren zu planen. Die erste Skitour in den heimischen bayrischen Alpen stand somit kurz bevor. Bis uns die ersten freien Tage im November einen Ausflug ins kalte Weiß ermöglichten, begann das Föhnwetter und der Schnee schmolz genauso wie unsere Hoffnung. Davon ließen wir uns aber nicht abschrecken und suchten in höheren Lagen nach dem geeigneten Ort. So landeten wir im schönen Zillertal, genauer gesagt in Hochfügen. Von uns aus gut erreichbar, auch ohne Vignette für den Kurztrip, die Pisten waren für den bevorstehenden Saisonstart bereits präpariert und somit schneesicher, und die Tourlänge und Anforderungen optimal für die erste Tour für Mensch und Hund um sich auch wieder an das Material zu gewöhnen.

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Wir reisten mit unserem mobilen Eigenheim an und nächtigten auf dem Campingplatz Hochzillertal. Den Abend ließen wir nach Sugars verdienter Gassirunde in der Erlebnistherme Zillertal in Fügen ausklingen – übrigens sehr zu empfehlen. Am nächsten Morgen ging es dann zeitig Richtung Parkplatz an der Talstation der Seilbahn in Hochfügen. Die Wolken hatten sich bereits zum Großteil verzogen, und wir warfen uns schnell in unser Outfit. Auf dem von uns ausgesuchten Hang waren schon zahlreiche Tourengeher unterwegs, wir waren also nicht die Einzigen, die in die höhere Lage flüchten mussten und die verlassenen Pisten an diesem Montag genossen. Denn bis Anfang Dezember ist in Hochfügen nur Wochenendskiliftbetrieb.

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Während wir noch die Felle auf die Ski zogen, war für unseren Hund kein Halten mehr und sie hetzte erstmal im Schnee auf und ab wie ein junger Hund. Dann konnte es endlich losgehen. Zu Beginn folgt man der Piste der Lenmark-Schlepplifte nach oben. Im leichten Anstieg kommt man schnell voran, am Ende der Lifte hält man sich etwas links und steigt unterhalb des Pfaffenbühel II weiter die blaue Piste nach oben, welche kurz darauf in eine rote Piste übergeht, und somit auch etwas steiler wird, und man schließlich an der neuen Waidoffen-8er-Sessellift Bahn ankommt. Ab hier machte sich der Föhnsturm bemerkbar, und wir mussten mehr als einmal kämpfen, um nicht umgeweht zu werden. Auch unser Hund, der bis hierher sehr viel Spaß hatte, guckte uns bei den starken Böhen komisch an. Da bei diesen Windverhältnissen eine Besteigung des Pfaffenbühelgipfels mit Hund ehermit  unwahrscheinlich erschien, entschlossen wir uns bis zur Bergstation der Gondelbahn zu gehen, und uns dort im Windschatten für die Abfahrt „umzuziehen“.

 

Die Abfahrt haben wir über die gleiche Piste wie den Aufstieg gewählt, etappenweise – damit auch unsere alte Dame mithalten konnte – ging es auf herrlich weichem, teils schon sulzigen Schnee zügig gen Tal. Nach insgesamt 3,5 Stunden, gemütlichen 6,5 Kilometern, 850 Höhenmetern und immer wieder mit kleinen Pausen dem Hund zuliebe, konnten wir unsere Ausrüstung im Womo verstauen und uns bei einer Tasse Tee auf die Heimfahrt vorbereiten.

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Wir hatten diesmal nicht nur unsere Fotos mit auf der Skitour, nein, auch die neue Action Cam wurde eingeweiht. Nach einigen Stunden Videobearbeitung könnt ihr das Ergebnis auf Youtube – Pistenskitour Hochfügen bewundern. Wir hoffen, es gefällt euch!

 

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