Luftig über dem Hallstätter Weltkulturerbe 

Im heißen Jahrhundertsommer 2015 machten wir uns im Juli auf, die Klettersteige des Salzkammerguts zu erobern.
Als Schmankerl für den letzten Tag war der Echernwand Klettersteig geplant. Vom Basecamp Gosau ging es mit dem Auto rund 25 Minuten nach Hallstatt ins Weltkulturerbe. Parkplatz ist eigentlich neben der Zahnradbahn zum Salzbergwerk direkt am Einstieg gelegen, allerdings ist dort nicht immer was frei. Dank Parkleitsystem findet man dann schon einen Parkplatz,  allerdings besteht immer Kostenpflichtigkeit.

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Die nüchternen Fakten:

An der Talstation der Zahnradbahn beginnt der Zustieg und dauert ca. 10 Minuten. Auf dem Klettersteig sollen danach in 1,5 Stunden ca. 290 Höhenmeter bewältigt werden. Hauptsächliche Schwierigkeit liegt bei C. Das Rolli-Dachl bietet ein längeres D- und C/D-Stück, welches aber in einer B-Variante umgangen werden kann. Der Abstieg dauert ca. 45 Minuten, kann aber mit der Zahnradbahn zum vergünstigten Preis verkürzt werden.

Zunächst ging es für uns bergauf zur ca. 6-8 Meter hohen Einstiegsleiter. Es folgten gemütlichere A- und B- Teile bis an der Wandstelle und an der Ecke die ersten B/C-Passagen begannen. Hier waren Metallstiften angebracht und man konnte gut auf Reibung gegen die Wand treten.

Auf den Wiesen ging es erneut entspannt mit B und A/B und leichten Querungen weiter. An den steilen Platten (C) wurde es vor der Panaromaleiter (A/B) kurz anstrengender. Auch hier wieder gute Absicherung mit Metallstiften und gute Reibungskletterei. Die Panoramaleiter lud zur Fotosession des Hallstätter Sees ein.

An der Querung des Gamsbands (B, A, A/B) konnten wir nochmal eine Verschnaufpause einlegen, bevor es über steile Platten (C, C/D) bis zum Rolli-Dachl (D) geht. Diese D-Passage könnte man nach rechts in einer Alternative (B) mit einigen Leitern umgehen. Wir hatten letztes Jahr die Gelegenheit beide Varianten ausprobieren.

Nachdem das Rolli-Dachl geschafft war, gab es zum Relaxen in dem Schrofen einige B-Stücke mit einer schönen Leiter bevor es zum letzten schweren C/D-Stück ging. Danach folgte nur noch eine Stufe (A/B) bevor wir es in die leichte A-Querung zurück zur Bergstation der Salzbergwerkbahn geschafft hatten.

Wir gönnten uns zum Abschluss noch einen Apfelstrudel im Gasthaus Rudolfsturm und genossen die Aussicht über das Hallstätter Weltkulturerbe. Danach ging es an den Abstieg.

Fazit zum Echernwand Klettersteig:

Herrlicher Klettersteig mit toller Aussicht über den Hallstätter See. Wenn man die Umgehung des Rolli-Dachl (D) nimmt, kann man die Echernwand auch als reinen Genussklettersteig sehen. Ca. 60% der Wand liegen in der Sonne, was man bei einer Begehung in dem Sommermonaten einplanen sollte. Der Zustieg ist angenehm kurz und gut ausgeschildert, der Abstieg mit der Salzbergwerkbahn sogar noch kürzer. Auf jeden Fall ist der Klettersteig sehr lohnenswert und sehr weiter zu empfehlen.

Infos und Topo zum Echernwand Klettersteig auf Bergsteigen.com

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