Vaude Mark 2 LP

Am 9.4.2016 testen wir nicht nur Isomatten, sondern endlich auch unser kleines Vaudezelt.
Darum geht es heute-in der Reihe der getesteten Dinge 😉
Anbei folgen ein paar Impressionen vom Zelt, dem Aufbau..und einige Erfahrungen.

Wie immer die Fakten zuerst:
Das Zelt hat 110cm Mittelhöhe im Wohnraum, ist für 2 Personen ausgelegt und wiegt 2,8 Kilo.
130*230 cm bieten für das Übernachten zu zweit gut Platz, der Abstand der Kuppelspitze zur Tür soll 90 cm betragen.
2 Eingänge sind im Innenzelt vorhanden, 2 Gepäckräume/Eingänge, sowie diverse Belüftungsmöglichkeiten.
Die Tür hat ein hochgelegenes Fliegengitter dass man nach oben öffnen kann.
Die Vorräume des Zelts kann man an je einer Seite komplett öffnen oder in einen Lüftungsmodus bringen.

Soviel dazu, nun erstmal ein Bild kurz nach dem sehr schnellem Aufbau:DSC_0772

Es ist unschwer zu erkennen, aber das Zelt hat ein aussenliegendes Gestänge und ist trotzdem mit einer Doppelwand ausgestattet.
Das Aussengestänge ist eine einmalige Geschichte die ich so noch nicht sah. Stangensuche entfällt, innerhalb der Kreuze sind über Gummikordeln alle Teile fest fixiert. Das gesamte Gestänge wird nach und nach zusammengesteckt, Fehler kann man nur machen wenn man die Wölbungsrichtungen nicht beachtet. Dann zerbricht unter Gewalt das Gestänge. Oder man dreht es richtig und es geht.
Dies ermöglicht im Vergleich zu anderen Zelten selbst bei Regen einen sehr schnellen Aufbau.
Das Gestänge wird in die Öffnungen gesteckt am Boden des Zeltes und steht wie eine Kuppel.
Danach wird das Ausenzelt mit Clips und Kordeln aufgehangen. Das Innenzelt kann man eingeclipt lassen.Ohne Abspannleinen steht das Zelt mit sechs Heringen.
Da reichen auch die kurzen Ultraleichtheringe, welche mitgeliefert wurden.
Die Kuppeln sind beidseitig halb zu öffnen.
Eine Kuppel hat 3 Reisverschlüsse. Somit kann man bei geschlossenem Vorzelt unter dem Gibel eine Mulde aufmachen um so das Zelt zu lüften. Durch die Überdachung ist man regengeschützt.

IMG_20160409_234851148
Wie gemacht für Zwei.

Ein kleines Foto aus der Innenansicht.
Im Bild sieht man an der Tür einen Reißverschluss unter dem Reißverschluss.

Die ist die oben angesprochene Lüftungsöffnung mit Fliegengitter, welche bis zu der doppelnaht in der Tür geht.
Im inneren spannt sich eine Wäscheleine für Socken, Unterhosen, Tshirts oder auch den Stirnlampen als Deckenleuchten.
Coole Sache.
Platz für 2 reicht locker aus, das Klima war bei 4° sehr angenehm.
Besonders schön ist auch der Blick durch die recht große Tür bei offener Apside am Morgen, natürlich Abhängig von dem Motiv welches sich einem bietet.

Durch den kleine Vorraum kann man auch die Apsiden öffnen ohne den Schlafsack zu verlassen. Nett 😉 Wurde dann auch gleich so gemacht:

DSC_0775

Ein weiteres kleines Schmankerl ist der Trockenmodus. Man kann das ganze Zelt hochheben und ausschütteln aufgrund des Aussengestänges: Einfach auf die Seite legen, abklopfen und wieder normal abbauen. Was will man mehr?
Kurz zum Abbau: Durch die Grundform bildet die Basis ein Rechteck.
Hängt man das Zelt aus dem Skelett heraus, bildet es also eine kleine Fläche. Apsiden einschagen, und dann immer wieder falten. E voilla.

DSC_0799

An sich handelt es sich hier um ein durchdachtes Zelt mit viel Potential, aber nicht das letzte in unserer Sammlung.
Kurz zu dem Zelt: Diese Variante wird so seit 2015 nicht mehr produziert.
Es wurde anscheinend verbessert um von einem 3 Season Zelt zu 4 Season zu kommen. Weniger Metall, mehr Plastik. Das wurde uns so erklärt.
Am selben Abend gewannen wir bei der Eventverlosung den Hauptpreis: Ein Reijka Zelt nach Wunsch mit ner ordentlichen Gutschrift.
Der nächste Zelttest steht euch also bevor.
Wenn das mal bei einer Zelteinweihung kein Zufall ist 😉 Inzwischen ist das Zelt auch da und getestet. Kommt dann wohl auch demnächst 😉

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