In der Welt der leuchtenden Mikroben

Ganz unter dem Motto „unter dem Mikroskop“ stand das 3. Blockbustaz Schwarzlichtbouldern am 23.04.2016 in der Nürnberger Boulderhalle E4.

Nachdem das Wetter an diesem Samstag denkbar schlecht war, ging es halt in die Halle zu der Veranstaltung.
Einfach unkompliziert anmalen mit UV-Farben ging wegen dem vorgegebenen Motto nicht. Also trafen wir uns zum gemeinsamen T-Shirt gestalten und uns gegenseitig mit Neon-Bodypaint-Farbe zu bemalen. Für die Motivauswahl mussten wir demnach erstmal brainstormen. Als jeder schließlich sein Motiv gefunden hatte, legten wir drauf los mit der Malerei. Es kamen dabei die unterschiedlichsten mikroskopischen Lebewesen, Mikroben, Zellen etc auf die Shirt, wie z.B. Helicobacter pylori, die Steinlaus, Nervenzellen, ein Bärtierchen, Penicillin, Escherichia coli und die Bierhefe.

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MRSA (links) und Penicillin

Danach wurde noch die „Kriegsbemalung“ auf der Haut gestaltet. Hierbei verewigten sich Pflanzenzellwände, Neuronenketten, Venengeflechte, Antikörper und vieles mehr auf unseren Körperteilen.

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Rechter Arm mit Nervenzellen, linker Arm mit einer Pflanzenzellwand und das Gesicht mit einem Ionenkanal bemalt.

Fertig mit Aufhübschen, ging es in die Boulderhalle E4 in Nürnberger Süden. Eintritt kostete 9,50€ pro Person. Dauerkartenbesitzer konnten glücklicherweise über ihre Karte abrechnen lassen und mussten nicht extra bezahlen. Im hinteren Teil der Halle war alles im Sinne des Mottos mit verschiedenen Virusarten, chemischen Formeln und allerlei Kleinstlebewesen gestaltet. Wer sich denkt, dass man die normalen Bouldergriffe nicht sieht im Schwarzlicht, der hat vollkommen recht. Es wurden für die Art der Veranstaltung natürlich neonfarbene Griffe an die Wand gezaubert mit ausgeklügelten Routen. Es erklangen als musikalische Unterlegung die verschiedensten Elektrosounds aus den Lautsprechern. Nachdem wir mehrfach die meisten Routen erklommen hatten, neigte sich nach einem Bierchen auch dieser Abend dem Ende zu.

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Fazit des 3. Blockbustaz Schwarzlichtboulderns im E4:
Insgesamt eine schöne und nicht überlaufende Veranstaltung. Die Decko war im Sinne des Mottos „unter dem Mikroskop“ sehr liebevoll gestaltet. Die Routen waren vorwiegend im oberen leichten bis oberen mittleren Schwierigkeitsgrad geschraubt, allerdings gab es durchaus einige schwere Touren. Leider ist das Motto augenscheinlich nicht so ganz bis zu den meisten Besuchern durchgedrungen, sodass außer uns nur eine handvoll Boulderer sich dementsprechend bemalt und gestaltet hatten. Viele hatten dagegen außer einem rein weißen T-Shirt nichts zu bieten.

Hier gibt es noch ein paar Impressionen:

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