Die Bezwingung des Drachens

Am 04. April 2016 wagten die Frischluftfanatiker ein irrwitziges Abenteuer. In St. Lorenz am Mondsee sollte der ortsansässige Drache bezwungen werden. Der tollkühnen Unternehmung schlossen sich noch einige Gleichgesinnte wackere Helden aus der Umgebung an.

Die Drachenwand

Um 6 Uhr zog man in der Morgenröte gen Österreich. Nachdem zwei Gefährte sich auf die Reise begaben, wurde die Frühstückspause am Irschenberg eingelegt. Nach erfolgreicher Stärkung der wackeren Runde wurde die Reise fortgesetzt. Gegen 10 Uhr erreichten die Helden den Abstellplatz für die Gefährte. Es wurde noch Ausrüstung und die Stiefel geschnürt bevor man sich zum Schauplatz des Geschehens begab. Ca 30 Minuten Aufstieg bis zur Einstiegsleiter an der hinteren Flanke mussten bewältigt werden und dann begann das Spektakel.

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Stau an der Einstiegsleiter

An der Flanke des Drachen angekommen, offenbarte sich, dass mehrere tollkühne Recken aus den unterschiedlichsten Nationen das gleiche Ziel verfolgten. Was ihnen aufgrund des warmen sonnigen Wetters am ersten Frühlingssonntag nicht zu verdenken war. Flux bildete sich eine Schlange wackerer Gesellen am Einstieg, die sich staute. Die ersten Meter gingen dementsprechend langsam vorwärts bis sich die Meute etwas entlang des Eisernen Weges verteilte.

Die Leiter in Michis Rast

Die Querung des Wasserfalls konnte aufgrund des Wassermangels trockenen Fußes von statten gehen. Im Abschnitt „Michis Rast“ mussten die Recken eine kleine wackelige ehemalige Haushaltsleiter erklimmen. In der weißen Verschneidung (C) und der grauen Platte (B/C) offenbarte sich eine wunderschöne Plattenkletterei mit zum Teil sehr kleinen aber schönen Tritten wie auch toller Reibungskletterei.

Die Hängebrücke

An der Franzosenscharte standen die Tapferen vor der Wahl des schwierigen Weges über Platten der Pfeilerwand und der Pfeilerquerung oder des einfacheren Weges mit der landschaftliche beeindruckenden Hängebrücke. Es wurde einstimmig die Hängebrücke gewählt und der beeindruckende Ausblick über den Mondsee bei herrlich sonnigen Wetter genossen.

Blick vom Zackengrat auf den Mondsee

Im oberen Drittel bot der Zackengrat noch viel Spaß und tolle Aussicht für unsere Helden. Nach 2 Stunden und 13 Minuten bezwang die kleine Gruppe der Tapferen den Drachen und erreichte das Gipfelkreuz.

Unser Maskottchen auf dem Gipfel

Zur Feier des Sieges über den Drachen veranstalteten die Drachenbezwinger einen Umtrunk am Gipfelkreuz. Gestärkt und mit neuen Kräften begann nur der Abstieg. Zunächst wurde noch das Drachenloch mit dem Ausblick genossen. Danach ging es ca. 1,5 Stunden über Stock, Stein und einige Leitern für die Tapferen zurück zu den blechernen Gefährten. Dort angekommen gönnten sich die Helden noch ein ausgiebiges Mahl im Gasthof Drachenwand um den Tag ausklingen zu lassen.

Tafel mit Klettersteigbeschreibung

Fazit des Drachenwand Klettersteigs:

Die Drachenwand ist ein herrlicher Genussklettersteig mit einer phänomenalem Aussicht über den Mondsee. Der maximale Schwierigkeitsgrad ist C/D auf einen kurzen Stück. Insgesamt betrachtet, ist der Klettersteig vorwiegend im Schwierigkeitsgrad B angesiedelt. Mit den verhältnismäßig niedrigen Gipfel auf 1060m NN ist er eigentlich das ganze Jahr über begehbar – entsprechende jahreszeitlich angepasste Ausrüstung vorausgesetzt. Da der zweistündige Aufstieg mit insgesamt 589 Höhenmeter nur wenig Möglichkeit zum Rasten bietet, verlangt er doch etwas Kraft und Kondition dem Kletterer ab. Der Ausblick am Gipfel entlohnt jedoch die Mühe auf jeden Fall. Der Abstieg ist mit 1,5 Stunden etwas lang, aber zumindest nich allzu langweilig aufgrund der eingebauten Leitern. Eine gute Mahlzeit gibt’s dann im Gasthaus Drachenwand am Parkplatz. Da es sich um einen sehr beliebten Klettersteig handelt, sollte man immer mit vielen Leuten und Stau in der Wand rechnen.

Infos und Topo zum Drachenwand Klettersteig: Drachenwand Klettersteig

Und hier noch einige weitere Impressionen von der Tour:

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